Zusatzversicherung Kieferorthopädie: ist diese sinnvoll und welche Leistungen kann man erwarten?

Im Alter von etwa neun bis elf Jahre wird bei vielen Kindern eine kieferorthopädische Behandlung vorgenommen. Soweit die Voraussetzungen (siehe unten) erfüllt sind, werden i. d. R. die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen (einfachste Variante und medizinische Notwendigkeit gegeben). Allerdings bleibt vorerst ein Eigenanteil von 20 % für die Eltern, welcher allerdings nach erfolgreicher Behandlung ebenfalls von der Kasse getragen wird. Lebt mehr als ein Kind im Haushalt und sind mindestens zwei gleichzeitig in Behandlung, reduziert sich der Eigenanteil auf 10 % für die Eltern.

Erwachsene können keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse erwarten. Soweit eine eigene Behandlung gewünscht ist, empfiehlt sich die Prüfung bzw. der Abschluss der Zusatzversicherung Kieferorthopädie. Was muss man für eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie beachten? Lesen Sie weiter …

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Wann tritt eine Krankenversicherungsfreiheit bei Angestellten ein?

Personen, welche ein regelmäßiges Arbeitsentgelt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze beziehen (im Jahr 2015 sind das 54.900,00 Euro) können wählen, ob eine Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung oder über die private Krankenversicherung erfolgen soll.

Die gesetzlichen Vorgaben zur Versicherungsfreiheit sind im Sozialgesetzbuch (SGB 5) u. a. im § 6 nachzulesen. Hierbei wird sich auf das Jahresarbeitsentgelt bezogen, welches die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten muss.

Wie genau das Jahresarbeitsentgelt ermittelt wird, steht nicht direkt im Gesetz! Hilfe bieten hierfür entsprechende Empfehlungen und Rundschreiben des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung.

Wird vom Arbeitnehmer noch zusätzlich eine selbstständige Tätigkeit oder auch ein Mini-Job ausgeübt, hat dies keinen Einfluss auf die Ermittlung der Jahresentgeltgrenze. Ausnahme wäre jedoch ein zweiter oder dritter Mini-Job, diese werden immer hinzugerechnet.

Versicherungsfreiheit in der gesetzlichen Krankenversicherung ermöglicht Wechselrecht in die private Krankenversicherung!

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Selbstständiger verliert Anspruch auf private Krankenversicherung durch zusätzliche Arbeitsaufnahme.

Private- und gesetzliche Krankenversicherung vertragen sich nicht! Das gilt besonders wenn man als Selbständiger eine weitere Beschäftigung annimmt, welche sozialversicherungspflichtig ist. Wir zeigen in diesem konkreten Fall auf was Sie achten müssen. Sparte: private Krankenversicherung / gesetzliche Krankenversicherung: [box type="note"]Konkreter Fall (Probleme mit Versicherung / Ärger mit Versicherung):[/box] Durch die Aufnahme einer zusätzlichen und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann das bisherige Recht auf die Versicherungsfreiheit über die private…

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