14 Februar 2017 ~ 0 Kommentare

Kann eine Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung unwirksam sein?

BeitragserhöhungEin aktuelles Urteil vom Amtsgericht Potsdam sorgt für Aufregung, da die Beitragserhöhungen eines privaten Krankenversicherers aus den Jahren 2012 bis 2013 möglicherweise unwirksam werden. Dieses Urteil hat enorme Bedeutsamkeit, denn die Erklärung vom Amtsgericht ist nachvollziehbar und auch plausibel.

Was ist passiert?

Es geht in diesem konkreten Fall um ein Urteil, was gegen die AXA-Krankenversicherung erstritten wurde. Der Vorwurf wird damit begründet, dass die AXA eine durchgeführte Beitragsanpassung, über einen nicht neutralen Treuhändler hat bestimmen und bestätigen lassen. Die AXA ist zwischenzeitlich in Berufung gegangen und wird voraussichtlich die Beurteilung durch alle Instanzen fortsetzen.

Betroffene Kunden der AXA-Krankenversicherung sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen und dabei eruieren, ob die von den Richtern angekündigte Aussetzung der Verjährung tatsächlich wirksam wird.

Sicherlich wird dieses Urteil auch einen sehr dunklen Schatten auf alle folgenden Beitragserhöhungen werfen, ungeachtet dessen darf man den geschilderten Fall schon als Besonderes bewerten.

Jedem Kunden steht bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zu, damit ist u. U. und nur nach fundierter Überprüfung auch ein Versichererwechsel möglich. Alternativ, und dies ist sicherlich der vorteilhaftere Weg, kann beim gleichen Versicherer auch ein Tarifwechsel ohne Gesundheitsprüfung vorgenommen werden.

Haben Sie Fragen, wünschen Sie eine Überprüfung Ihrer Krankenversicherung? Ein Anruf genügt!

Christian Rogalewicz – Versicherungsmakler

Nibelungenplatz 3 in 60318 Frankfurt

Telefon: 069 95968340

Weitere Details zu dem o. g. Urteil können Sie auch hier nachlesen: (klick für Weiterleitung)

 

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